„Neue Autorität: Das Geheimnis starker Eltern“ 3

Buch: Haim Omer / Philip Streit
„Neue Autorität: Das Geheimnis starker Eltern“

Gewaltfreie Widerstandsform der Eltern
– Transparenz und Öffentlichkeit schaffen:
destruktives Verhalten sollte öffentlich gemacht werden
Warum sollen Eltern alleine bleiben und Dinge verschweigen?
Sprechen Sie z.B. mit den Lehrern in der Schule über das Verhalten Ihres Kindes, welche Beobachtungen wurden dort gemacht? Berichten Sie, wie Sie Ihr Kind zuhause erleben. Ihr Kind soll von diesem Austausch Kenntnis haben.
Sammeln Sie die Telefonnummern der Freunde (deren Eltern) Ihres Kindes, auch Einrichtungen und Orte, wo sich Ihr Kind gerne aufhält. Wenn Ihr Kind sich unerlaubt dort aufhält, können Sie anrufen und darauf hinweisen.
Gehen Sie dorthin, wo Sie glauben, dass sich Ihr Kind aufhält – nicht alleine! Betreten Sie die Lokalität und signalisieren Sie, dass Sie Ihr Kind gesehen haben. Brechen Sie keinen Streit vom Zaun! Wenn Ihr Kind „das Weite sucht“, dann laufen Sie nicht hinterher, sondern bleiben Sie und sprechen Sie mit den Freunden, sammeln Sie Telefonnummern.

„Neue Autorität: Das Geheimnis starker Eltern“ 2

Buch: Haim Omer / Philip Streit
„Neue Autorität: Das Geheimnis starkter Eltern“

Präsenz
– innere Präsenz: Mein Kind braucht mich, auch wenn es mir
eine gegenteilige Botschaft vermittelt.
Wenn ich präsent bin, traue ich meinem Kind
zu, Herausforderungen anzunehmen und
Lösungen zu finden.
Ich kann meinem Kind zumuten, dass es
meine Botschaften aushält.

– äußere Präsenz: „Ich bin da“ – Wir sind mit all unseren
Sinnen präsent und zeigen, dass wir unser
Kind lieben.
„Wir bleiben da“ – egal, wie lange die
Durststrecke auch sein mag.
„Wir sorgen für Klarheit“ – Regeln, Abläufe
werden festgelegt und eingehalten. Klare
Strukturen machen Eltern souverän und
stark.
„Wir leisten Widerstand gegen deine
Verhaltensweisen, die aggressiv oder
gefährlich erscheinen. Wir geben dich
jedoch nicht auf.“

Elterliche Präsenz entwickelt sich schrittweise.
– Sie entwickelt sich durch Hilfe und Beistand.
– Verzichten Sie auf Eskalation und Gewaltanwendung.
– Sie können die Gedanken Ihres Kindes nicht kontrollieren –
gewinnen Sie Kontrolle über Ihre eigenen Handlungen!
– Bleiben Sie bei Ihren Botschaften, zwingen Sie Ihr Kind
nicht, sich Ihrem Willen zu beugen!
„Ich trete innerlich einen Schritt zurück, um eine Eskalation
zu vermeiden, aber ich komme auf die Angelegenheit zurück.
Ich will mein Kind nicht besiegen, aber ich bleibe dran.“
– „Wir“ – Sie helfen Ihrem Kind gemeinsam als Eltern, sowohl
Vater, als auch Mutter.
– Führen Sie elterliche gewaltlose Widerstandsformen ein.
„Wir beziehen Stellung! Wir positionieren uns und lassen uns
nicht abschütteln.“

Elterlicher gewaltloser Widerstand:
– Ankündigung: Eltern beziehen Position – so kann es nicht
weitergehen!
Eine Ankündigung sollte schriftliche, in Briefform verfasst
werden. Fügen Sie 3-4 Verhaltensweisen ein, die Ihnen
Sorgen bereiten. z. B: „Lieber Sohn, wir lieben dich und
sorgen uns um dich. Aber wir sind mit diesen
Verhaltensweisen von dir nicht einverstanden…Wir werden
dagegen Widerstand leisten! Wir können dich nicht zwingen,
da du dein Handeln kontrollierst, aber wir werden
dagegenhalten und uns notfalls Hilfe holen, wenn die
Situation es verlangt. In Liebe, Deine Eltern.“
Dieser Brief wird zu einem vereinbarten Termin übergeben.

– Sitzstreik: wählen Sie einen ruhigen Moment für Ihren Streik.
Im Zimmer des Kindes / Jugendlichen setzen Sie sich so in
das Zimmer, dass Ihr Kind diese nicht ohne Weiteres
verlassen kann – Türnähe? (vielleicht nehmen Sie eine
weitere Person mit, als Unterstützung). Eröffnen Sie den
Sitzstreik mit den Worten „wir sitzen hier, weil wir dein
Verhalten (benennen) nicht in Ordnung finden.
Wir warten auf deine Vorschläge,
wie wir dieses Problem lösen können“. Daraufhin schweigen
Sie. Sie gehen auf keine Frage ein! Hier ist Ihre Ausdauer
gefragt.
Sollte Ihr Kind mit einer Lösung kommen, dann bedanken
Sie sich für den Vorschlag. „Wir bedanken uns und werden
uns nun zurück ziehen, um zu überlegen, wie wir weiter
vorgehen. Wir werden deinen Ideen mit einbeziehen.“

Sollte Ihr Kind keine Lösung haben, so beenden Sie den
Sitzstreik nach einer halben Stunde mit den Worten: „Wir
haben von dir keinen Vorschlag gehört, wir gehen nun. Wir
bleiben dran und kommen noch einmal auf unser Anliegen
zu sprechen.“

Wenn Ihr Kind gehen will, lassen Sie Ihr Kind gehen, wenden
Sie keine Gewalt an! Bleiben Sie die geplante Zeit im
Zimmer – so signalisieren Sie Ihrem Kind, dass Sie
unabhängig von seiner Reaktion präsent bleiben.
Sie entscheiden, wann der Sitzstreik beginnt und, wann
endet.

„Neue Autorität: Das Geheimnis starker Eltern“ 1

Autor: Haim Omer / Philip Streit

Verankerung
– Struktur: klares Regelwerk, verbindliche Regeln,
Rahmenbedingungen
Die Eltern führen die Struktur ein, sie ist kein Diskussionsgegenstand!

– Präsenz: „Ich bin hier und ich bleibe da.“
„Alles was mit meinem Kind passiert, ist mir
wichtig.“
„Ich möchte am Leben meines Kindes Anteil
nehmen.“
Eltern nehmen die Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder wahr, führen Auseinandersetzungen konstruktiv, muten ihren Kindern etwas zu, erkennen Notsignale von Kindern und Jugendlichen und schützen diese vor Gefahrensituationen.

– Selbstkontrolle und Deeskalation: Klare, knappe und
unmissverständliche
Ansagen sowie
Botschaften/Meinungen
statt
Kritisieren, Ignorieren oder
Jammern.
Wir können das Verhalten unserer Kinder nicht kontrollieren, sondern nur unser eigenes Verhalten!
Verzögern Sie die eigene Reaktion, Schweigen ist ein effizientes Mittel zur Deeskalation und Selbstkontrolle. Atmen Sie einige Male ruhig ein und aus und treten Sie innerlich einen Schritt zurück. Signalisieren Sie: „Das akzeptiere ich nicht. Ich werde mir darüber Gedanken machen und komme wieder darauf zurück.“ („Schmiede das Feuer, wenn es kalt ist“).

– Unterstützung: bitten Sie andere um Unterstützung
(Großeltern, Freunde, Geschwister,
Gemeinde, Nachbarschaft, Institutionen…)

Datenschutz

Klienteninformation gem. der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)

Sehr geehrte Klientin, sehr geehrter Klient,

der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist mir wichtig. Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bin ich verpflichtet, Sie darüber zu informieren, zu welchem Zweck meine Praxis Daten erhebt, speichert oder weiterleitet. Der Information können Sie auch entnehmen, welche Rechte Sie in puncto Datenschutz haben.

1. DIE VERANTWORTLICHE FÜR DIE VERARBEITUNG DER DATEN IST DIE PRAXISINHABERIN:

Praxisname: IhrePsyche, Marzella Arlt (Mag.) Heilpraktikerin Psychotherapie

Adresse : Ferdinand-Stucker-Strasse 14, 51429 Bergisch Gladbach

Kontaktdaten : marzella.arlt@gmail.com

Ein ständiger Vertreter und/oder Datenschutzbeauftragter ist in der Praxis nicht vorhanden.

2. ZWECK DER DATENVERARBEITUNG

Ihre personenbezogenen Daten werden zum Zwecke der heilkundlichen Versorgung sowie zur Abrechnung der Leistungen erhoben und im automatisierten Praxisverwaltungssystem und in den händischen Patientenakten gespeichert. Bei den Daten handelt es sich neben Ihren Kontaktdaten insbesondere um Gesundheitsdaten wie Anamnese, Medikation, Diagnosen, Therapievorschläge, Befunde usw. Auch andere Heilpraktiker/Ärzte, bei denen Sie sich in Behandlung befinden, können uns zu diesem Zweck Daten zur Verfügung stellen.

3. EMPFÄNGER IHRER DATEN

Ich übermittle Ihre personenbezogenen Daten nur dann an Dritte, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder Sie eingewilligt haben.

Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten können vor allem andere Ärzte / Psychotherapeuten, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenkassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Ärztekammern und privatärztliche Verrechnungsstellen sein.

4. SPEICHERUNG IHRER DATEN

Ich bewahre Ihre personenbezogenen Daten nur solange auf, wie dies für die Durchführung der Behandlung erforderlich ist.

Aufgrund rechtlicher Vorgaben bin ich dazu verpflichtet, diese Daten mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren.

5. IHRE RECHTE

Sie haben das Recht, über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten Auskunft zu erhalten. Auch können Sie die Berichtigung unrichtiger Daten verlangen.

Darüber hinaus steht Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf Löschung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit zu.

Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt auf Basis von gesetzlichen Regelungen. Nur in Ausnahmefällen benötige ich Ihr Einverständnis. In diesen Fällen haben Sie das Recht, die Einwilligung für die zukünftige Verarbeitung zu widerrufen.

Sie haben ferner das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.

6. RECHTLICHE GRUNDLAGEN

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Artikel 9 Absatz 2 lit. h) DSGVO in Verbindung mit Paragraf 22 Absatz 1 Nr. 1 lit. b) Bundesdatenschutzgesetz.

Ihre

Marzella Arlt (Mag.), Heilpraktikerin Psychotherapie

IhrePsyche

TMS – Werkzeuge

Erstellen Sie eine TMS-Liste, diese wird Ihnen helfen, zu verstehen, welche Aspekte aus Ihrer Vergangenheit, der Gegenwart sowie welcher Anteil Ihrer Charaktereigenschaft dazu beiträgt, dass Sie unter Ihren Schmerzen leiden.

 

TMS-LISTE

Traumatische Erlebnisse aus der Vergangenheit 

Finden Sie bitte 10 Ereignisse aus Ihrer Vergangenheit, die Sie als traumatisch empfunden haben. Schreiben Sie diese auf und fügen Sie Ihr Alter an.

Ereignisse und Stressfaktoren aus der Jetztzeit

Finden Sie bitte 10 Ereignisse aus dem Hier und Jetzt, welche bei Ihnen für Stress sorgen und schreiben Sie diese auf.

Charaktereigenschaften

Sind Sie ein Perfektionist, jemand, der immer „nur Gutes tun möchte“, ein Jurist, ein Stoiker, jemand, der beflügelt ist von Angst, leiden Sie unter einem niedrigen Selbstwert oder sind Sie schnell Aggressiv, neigen Sie zur Abhängigkeit?

 

TAGEBUCH

Führen Sie ein Tagebuch um Ihre unterdrückten Gefühle aufzudecken und wählen Sie einen Punkt aus Ihrer Liste „Traumatische Ereignisse aus der Vergangenheit“. Schreiben Sie darüber, wie Sie sich gefühlt haben, wie alt Sie waren, als das Ereignis stattfand. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen in den Sinn kommt, Sie brauchen dafür nicht mehr als 15-20 Minuten aufwenden.

Dieses Tagebuch sollten Sie regelmäßig führen, setzen Sie sich mit den Gefühlen auseinander, welche dabei aufkommen, akzeptieren Sie diese.

 

BRIEF

Schreiben Sie einen Brief, an eine Person oder an Ihre Charaktereigenschaft (der Fokus kann in der Vergangenheit, oder im Hier und Jetzt liegen), ohne diesen jedoch abzuschicken. Sie sollten die Gefühle, die dabei entstehen nicht ignorieren, sondern sich diesen stellen.

Schreiben Sie einen Brief an denjenigen, der dazu beiträgt, dass sie sich heutzutage gestresst fühlen. Das kann vielleicht Ihr Vorgesetzter, ein Familienmitglied oder ein guter Freund(in) sein. Diesen Brief werden Sie bitte nicht abschicken.  Auch hier werden Sie mit Gefühlen konfrontiert, die man erhören sollte.

 

Bettnässen – Enuresis

Enuresis (Bettnässen) – was ist das?

Kinder lernen in der Regel im Alter von 2 – 3 Jahren ihren Stuhlgang zu kontrollieren. Werden Kinder nun „trocken“ erlangen Sie die Fähigkeit, ihren Harndrang zu spüren. Sie gehen auf die Toilette, um sich so nicht mehr einzunässen. Die meisten Kinder werden im Alter von drei bis vier Jahren komplett trocken.

Zahlreiche Kinder schaffen es in diesem Alter tagsüber trocken zu bleiben, jedoch nässen sie nachts nach wie vor das Bett ein.

Medizinisch werden zwei Begrifflichkeiten verwendet, die in eine «primäre Enuresis» und eine «sekundären Enuresis» eingeteilt werden. Der Begriff primäre Enuresis oder Bettnässen wird generell für Kinder verwendet, die noch nie trocken waren. Die sekundäre Enuresis geht einher mit der Annahme, dass ein Kind wenigstens ein halbes Jahr lang trocken war, bevor es dann wieder einnässt. Die Unterscheidung beider Formen ist insofern wichtig, da unterschiedliche Ursachen dahinter stecken können. Bei Kindern mit primärer Enuresis funktioniert das Zusammenspiel zwischen Blase, Gehirn und Bewusstsein nicht richtig. Bei der sekundären Enuresis macht man meist psychische Probleme im häuslichen Bereich verantwortlich, wie Stress, Trennung / Scheidung der Eltern oder Gewalt in der Familie. Einnässen sollte jedoch nicht als Krankheit betrachtet werden, sondern eher als ein Symptom mit verschiedenen Ursachen. Eltern sollten beachten, dass man bis zur Vollendung des fünften Lebensjahres nicht von Bettnässen, sondern von einer verzögerten Entwicklung beim Kind spricht.

 

Generelle Ursachen für Bettnässen

Die familiäre Veranlagung wird als häufige Ursache für Bettnässen betrachtet. Beobachtet man die Familienhistorie, so stellt man fest, dass in vielen Familien mehrere Geschwister, sowie nahe Verwandte vom Bettnässen betroffen sind. Bei einer „primärer Enuresis“ liegt in vielen Fällen eine genetisch bedingte Reifungsstörung vor, die unter anderem die Kontrolle der Blasenfunktion verzögert.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse gehen davon aus, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Bettnässen und ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung) gibt. Leidet ein Kind an ADHS, so hat es Schwierigkeiten, bestimmte Reize, wie eben auch den Blasenreiz, im Gehirn richtig zu verarbeiten.

Beim nächtlichen Einnässen handelt es sich häufig um eine genetisch bedingte Reifungsstörung des zentralen Nervensystems. Meist ist dann die hormonelle Regulation des antidiuretischen Hormons (ADH = Vasopressin) gestört, welche den Wasserhaushalt im Körper steuert. Diese Störung hat in der Regel zur Folge, dass das Zusammenspiel zwischen Blasenkontrolle und der Schlaftiefe unterentwickelt ist.

Eine wichtige Ursache für eine „primäre Enuresis“ ist demzufolge ein Mangel an ADH, dem antidiuretischen Hormon, welches auch Antiwasserlasshormon genannt wird. Normalerweise schüttet der Körper nachts verstärkt ADH aus, dies wiederum sorgt dafür, dass der Körper weniger Urin produziert. Bei vielen Kindern, welche davon betroffen sind, nachts ins Bett zu nässen, ist die ADH-Produktion gestört. Oftmals schlafen diese Kinder besonders tief und sind nur schwer zu wecken.

Einige Ratschläge

  • Strafen oder Drohungen, dem Kind gut zureden, Flüssigkeitseinschränkung am Abend, das Kind in der Nacht wecken und auf die Toilette setzen sollten unterlassen werden
  • Gehen Sie vor dem Zubettgehen mit Ihrem Kind auf die Toilette
  • Frühstück mit ausreichend Flüssigkeit, Besprechung der abendlichen Gewohnheiten des Kindes
  • Empfehlung einen „Belohnungs-Kalender“ zu führen, bei dem z.B. die trockenen Nächte mit einem Stern oder einem Smiley markiert werden. Fortschritte können darin gut erkannt und mit Lob verstärkt werden
  • Wasserdichte Unterlage, Ersatz-Bettdecke, Ersatz-Laken, Ersatz-Nachtgewand
  • Wanne für nasse Wäsche parat halten
  • Lassen Sie sich von Ihrem Kind helfen. Es ist wichtig, dass das Kind mitbekommt, welch ein Aufwand es ist, das Bett frisch zu beziehen und die Wäsche zu waschen
  • Licht im WC und auf dem Weg dorthin, damit Ihr Kind leicht seinen Weg findet
  • Ihr Kind sollte sich über einen regelmäßigen Zeitraum von ca. 2 – 3 Wochen die Audio-CD „Gute Nacht Geschichten für kleine Bettnässer“ anhören

Wie Hypnose ihrem Kind zu einem trockenen Bett verhelfen kann

Was können Eltern tun, wenn sie alles ausprobiert haben und nichts geholfen hat? Hier kann Hypnose helfen! Mit Hilfe von Hypnose können Kinder lernen, dass sie die Kontrolle über ihre Blase üben und rechtzeitig wach werden können, um nachts (und ggf. auch tagsüber) in die Toilette zu urinieren.

Die Hypnosetherapie beinhaltet ein Arbeiten mit Bildern: ihr Kind wird gebeten, sich einen Lieblingsort vorzustellen, an welchem es sich sicher und geborgen fühlt, um von dort aus der Blase Anweisungen zu geben. Es könnte beispielsweise zu seiner Blase sagen: „Diese Nacht werde ich tief und fest schlafen. Wenn ich „Pipi machen muss“, dann wird mich mein „innerer Wecker“ rechtzeitig aufwecken, damit ich dann auf die Toilette gehen kann.“ Ihr Kind soll sich nun vorstellen wie es nachts aufwacht, aus einem trockenen Bett steigt, die Toilette benutzt, zurück in das trockene Bett geht und dann sofort wieder einschläft. Ihr Kind soll spüren, wie sehr es sich über den Erfolg am nächsten Morgen freuen kann, wenn es in einem trockenen Bett aufgewacht ist!

Gleichzeitig kann man Ihrem Kind Hoffnung geben und damit das Selbstwertgefühl wieder aufbauen und stärken.

Grundvoraussetzung für die Therapie ist die Mitarbeit der Eltern und die Ihres Kindes, die Transparenz und das Verständnis der Methode und Rückmeldungen über den Therapieverlauf.

Mag. Marzella Arlt, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Hypnose

www.ihrepsyche.de

Köln-Krebstherapie

Die Diagnose und auch die jeweiligen Behandlungen von Krebserkrankungen bringen eine Menge an Verzweiflung, Unsicherheit und psychosozialen Belastungen mit sich, sowohl für die Betroffenen als auch für deren Angehörige.

Im Laufe einer Erkrankung entwickeln viele Betroffene Symptome, welche behandlungsbedürftig sind, wie „z.B. Depressionen“ mit körperlichen Begleitsymptomen (Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Schmerzen) bzw. die psychischen Probleme verstärken die behandlungsbedingten körperlichen Beschwerden.

Die Köln-Krebstherapie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Betroffenen ein ganzheitliches Konzept als begleitende Therapieform anzubieten. Diese ganzheitliche Begleittherapie unterstützt auf natürliche Art und Weise den Körper und die Psyche im Umgang mit der Erkrankung.

Wir stützen uns bei unserer ganzheitlichen Therapieform auf 3. Säulen:

  • ganzheitliches ernährungstherapeutisches Ziel
  • psychotherapeutisches Ziel
  • Bewegung und Motivation

Wir wissen heute, dass es nicht nur auf die subjektiv wahrgenommenen Belastungen ankommt, sondern vor allem darauf, welche Ressourcen für die Bewältigung der Situation zur Verfügung stehen. Eine professionelle Ernährungstherapie, Psychotherapie sowie Bewegung und Motivation können Menschen in dieser schwierigen Situation unterstützten und helfen, einen Weg aus der Krise zu finden.

Das Hauptziel unserer ganzheitlichen Behandlung besteht darin, die Betroffenen bei der Bewältigung der bereits bestehenden, zu erwartenden oder befürchteten Belastungen zu unterstützen und mit Ihnen gemeinsam neue Perspektiven für die Zukunft zu erarbeiten.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.koeln-krebstherapie.de

Spieltherapie nach Virginia M. Axline

„Die Spieltherapie geht davon aus, dass das Spiel ein natürliches Mittel zur Selbstdarstellung der Kinder ist.“

(Virginia Mae Axline, Begründerin der non-direktiven Spieltherapie, 1947)

Eine Methode zur Selbsthilfe

Diese Therapie kann helfen, wenn Kinder im Sozialverhalten und im emotionalen Erleben Auffälligkeiten zeigen. Durch ihre Hilflosigkeit und Überforderung reagieren Kinder oft mit Aggressivität gegenüber ihrer Umwelt oder ziehen sich in sich zurück. Auch Geschwisterrivalitäten, Trennungsängste und psychische Auffälligkeiten sind ein Zeichen, dass Kinder mit ihrer derzeitigen Situation nicht klar kommen. Kindern können oftmals ihre Sorgen und Nöte nicht richtig in Worte fassen. Vieles, was sie beschäftigt, lässt sich in der Sprache der Erwachsenen kaum beschreiben. Das Spiel bietet für Kinder die Möglichkeit, Situationen zu inszenieren, die in der Realität bedrohlich, bedrückend oder unerreichbar scheinen. Im Spiel kann das Kind das Ereignis steuern und verändern. Es kann sich mit Phantasiefiguren identifizieren und Geschichten inszenieren, die zwar einen Bezug zur Realität haben können, diese aber nicht genau abbilden müssen. Der Unterschied zur Realität bietet einen Spielraum, in welchem sich neue Erfahrungen sammeln lassen.

Ziele der Spieltherapie

Im Laufe der Therapie sollen den Kindern neue Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden. Auch Verhaltensweisen, die angemessen sind, lassen sich aneignen. So können sich Ängste und Verdrängungen auflösen und die Frustrationstoleranz wird erhöht. Nach und nach baut das Kind seine Verhaltensstörungen ab und kann Geschehnisse im Spiel mit entstehenden Gefühlen darstellen und mit Hilfe des Therapeuten verarbeiten. Das Kind lernt seine Ansprüche und Triebe wahrzunehmen und zu steuern, was nicht nur seine Persönlichkeit stärkt, sondern allgemein zu dessen Förderung beiträgt. Zusammen mit den Eltern können auch familiäre Probleme benannt werden, worauf sich das Verhältnis klärt und bessert.

Ablauf der Therapie

Die Therapie wird auf dem Stand begonnen, auf dem das Kind zu dem Zeitpunkt steht und entwickelt sich im Laufe der Zeit je nach dem Verhalten des Kindes, welches sich verändert. Im gemeinsamen Spiel als Umgangs-und Fördermöglichkeit in der Spieltherapie, gelingt es unterbewusste Konflikte des Kindes aufzudecken, zu benennen und Lösungsstrategien zu erarbeiten und auszuprobieren. Der Therapeut kann in dieses Spiel integriert werden, beeinflusst jedoch nicht durch Wertungen oder Handlungen. Eine Spieltherapie wird über mehrere Sitzungen hinweg geführt.

Das nicht – direktive Verfahren erlaubt dem Mensch, er selbst zu sein. Er wird angenommen ohne jegliche Wertung und ohne Druck auszuüben. Die Therapie soll dem Gegenüber sein Verhalten nur spiegeln und ihn dadurch sich selbst kennen lernen lassen.

In der Spieltherapie wird das Spiel als ein natürliches Medium zur Selbstdarstellung verstanden. Dem Kind wird die Möglichkeit geboten, angesammelte Gefühle von Spannungen, Frustrationen, Unsicherheit, Angst, Aggression und Verwirrung „auszuspielen“.

 

Hypnose bei Kindern und Jugendlichen

  Die Hypnose kann bei Kindern viel bewirken!

Übertriebene Leistungsansprüche, schulischer Erfolg, aber auch der Konkurrenzdruck untereinander,  nehmen einen wichtigen Stellenwert im Leben von Kindern ein und führen oftmals zu diffusen Symptomen, wie:

Bauchschmerzen, Magenschmerzen, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Nägel beißen, Bettnässen, Konzentrationsschwierigkeiten, Lernschwierigkeiten, und Angstzustände.

Diese Symptome wirken sich belastend auf den Alltag der Kinder aus und können dazu führen, dass diese sich immer mehr in sich zurückziehen, gereizt, aggressiv oder ängstlich reagieren.

Der Rückhalt und das Verständnis innerhalb der Familie ist eine der wichtigen Stützen für Kinder.  Die Zusammenarbeit und Unterstützung der Eltern bildet eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.

Die HYPNOSE ist eine geeignete Methode, um Kindern zu helfen, den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen!

Selbstbewusstsein, Mut, Gelassenheit, Zuversicht, Vertrauen können mit der Hypnose gestärkt werden und im Zuge dessen lösen sich die Symptome auf.

 

Kinderhypnose – eintauchen in eine Fantasiewelt

Spielerisch verbunden mit ihrem Alltag geben Kinder ihren inneren Bildern und Gefühlen viel mehr Aufmerksamkeit als Erwachsene.

Kinder neigen noch häufig zu Tagträumen und oftmals ist solch ein Tagtraum eine wichtige Pause im anstrengenden Alltag und fördert die körperliche und auch psychische Integration und Gesundheit. Mittels der Hypnose gelingt es, durch das Eintauchen in eine Fantasiewelt solche Zustände gezielt herbeizuführen.

Kinder verfügen über eine kreative Vorstellungskraft und erlernen mit Hilfe der Hypnose, ihre Probleme in einer von ihnen kreierten Fantasiewelt zu lösen. Dort haben sie die Möglichkeit, sich mit ihren inneren Helfern zu verbünden, Zauberkräfte anzuwenden oder unbesiegbar zu sein, um sich so den einzelnen Symptomen zu stellen. Veränderungen in der Fantasiewelt führen nach und nach zu Veränderungen im realen Leben dieses Kindes!

Möglichkeiten…

In Hypnose ist der kleine Max ein Indianer, der böse Monster besiegt, die ihn nachts immer Angst machen. Max ist sieben Jahre alt und litt unter Alpträumen, die er erfolgreich mit Hypnose beseitigt hat!

Martina hat in der Hypnose gelernt, ihre furchteinflößenden Monster in kleine Frösche zu verwandeln, die quakend in den nächsten Teich hüpfen und dort ein Konzert veranstalten. So hat Martina ihre Angst vor diesen Monstern verloren.  

Manche Kinder machen nachts ins Bett und die Vorstellung einer inneren Uhr, welche sie weckt, bevor sich die Blase entleert, führt dazu, dass sie rechtzeitig auf die Toilette gehen. Auch die Vorstellung, dass sie vor dem Schlafengehen ein Ventil zumachen, führt dazu, dass die Blase nachts verschlossen ist.

Noch gut zu wissen…

Kinder lernen in der Hypnose auch selbsthypnotische Techniken, die sie immer dann anwenden können, wenn eine Situation belastend für sie ist!

Dank ihrer noch ausgeprägten Phantasie erreichen Kinder den Trancezustand schnell und ohne Probleme. Auch Kinder, welche unter Konzentrationsstörungen leiden, können in diesen Zustand der Trance versetzt werden! Bedeutend ist, dass Kinder aktiv am Therapieprozess mitarbeiten, denn ohne die Einwilligung des Kindes kann kein optimaler Therapieausgang erwartet werden. Besonders das Erlernen der Selbsthypnose setzt Eigeninitiative voraus, da gewisse „Hausaufgaben“, wie Entspannungsübungen im häuslichen Umfeld praktiziert werden sollten.

Online-Therapie

  In Deutschland wartet ein Patient im Durchschnitt 3 Monate und länger auf einen ersten Termin mit dem Psychotherapeuten. Das lange Warten auf Terminplätze beim Psychotherapeuten entwickelt sich oftmals zu einer harten Geduldsprobe. Kein Termin in Sicht und alleine gelassen mit seinen Sorgen und Problemen sucht der Klient nach einer geeigneten Alternative – der Online-Therapie!

Eine Online-Therapie kann bei einer Krise, einem Konflikt, bei psychischen Problemen oder bei anstehenden Entscheidungen beruflicher wie privater Natur helfen, die passende Lösung zu finden.

Bequem von zu Hause aus, oder wo auch immer sich der Klient aufhält, kann per Email / Skype der Kontakt mit dem Therapeuten aufgenommen werden, um sich die nötige Hilfe direkt zu holen.

Diese virtuelle Behandlung ist in Ländern wie Großbritannien, Schweden und den Niederlanden normaler Bestandteil des Gesundheitssystems und ermöglicht dem Klienten, sofort Hilfe zu bekommen.

 

Wie gut ist die Online-Therapie wirklich?

An der Universität Zürich haben Forscher im „Journal of Affective Disorders“ nun eine Studie veröffentlicht, welche aufweist, dass bei mittelschweren Depressionen die Online-Psychotherapie genauso gut wirkt, wie eine Therapie in der Praxis vor Ort. Auch Klienten, die unter  sozialen Angststörungen leiden, profitieren von dieser Therapieform, da sie ansonsten vielleicht keinen Therapeuten aufgesucht hätten.

Online-Therapien können aber nicht alles: Kriseninterventionen sind nicht möglich. Menschen mit schweren Depressionen, Psychosen oder akuten Suizidgedanken sind nach wie vor auf ambulante Hilfe oder Kliniken angewiesen und sollten diese auch in Anspruch nehmen.

Die Online-Therapie als ein zusätzliches Instrument, Menschen zu helfen, Probleme zu bewältigen hilft sogar mittelfristig, Rückfälle zu vermeiden. Durch die schnelle Erreichbarkeit und adäquate Betreuung kann die Rückfallquote gesenkt, und dem Klienten unmittelbar geholfen  werden.

Dabei ersetzt die Online-Therapie weder die konventionelle, sogenannte Face-to-face-Therapien, noch machen sie niedergelassenen Ärzten und Psychologen Konkurrenz, sondern sie bieten eine aussichtsreiche Ergänzung des Psychotherapieangebots.