Bettnässen – Enuresis

Enuresis (Bettnässen) – was ist das?

Kinder lernen in der Regel im Alter von 2 – 3 Jahren ihren Stuhlgang zu kontrollieren. Werden Kinder nun „trocken“ erlangen Sie die Fähigkeit, ihren Harndrang zu spüren. Sie gehen auf die Toilette, um sich so nicht mehr einzunässen. Die meisten Kinder werden im Alter von drei bis vier Jahren komplett trocken.

Zahlreiche Kinder schaffen es in diesem Alter tagsüber trocken zu bleiben, jedoch nässen sie nachts nach wie vor das Bett ein.

Medizinisch werden zwei Begrifflichkeiten verwendet, die in eine «primäre Enuresis» und eine «sekundären Enuresis» eingeteilt werden. Der Begriff primäre Enuresis oder Bettnässen wird generell für Kinder verwendet, die noch nie trocken waren. Die sekundäre Enuresis geht einher mit der Annahme, dass ein Kind wenigstens ein halbes Jahr lang trocken war, bevor es dann wieder einnässt. Die Unterscheidung beider Formen ist insofern wichtig, da unterschiedliche Ursachen dahinter stecken können. Bei Kindern mit primärer Enuresis funktioniert das Zusammenspiel zwischen Blase, Gehirn und Bewusstsein nicht richtig. Bei der sekundären Enuresis macht man meist psychische Probleme im häuslichen Bereich verantwortlich, wie Stress, Trennung / Scheidung der Eltern oder Gewalt in der Familie. Einnässen sollte jedoch nicht als Krankheit betrachtet werden, sondern eher als ein Symptom mit verschiedenen Ursachen. Eltern sollten beachten, dass man bis zur Vollendung des fünften Lebensjahres nicht von Bettnässen, sondern von einer verzögerten Entwicklung beim Kind spricht.

 

Generelle Ursachen für Bettnässen

Die familiäre Veranlagung wird als häufige Ursache für Bettnässen betrachtet. Beobachtet man die Familienhistorie, so stellt man fest, dass in vielen Familien mehrere Geschwister, sowie nahe Verwandte vom Bettnässen betroffen sind. Bei einer „primärer Enuresis“ liegt in vielen Fällen eine genetisch bedingte Reifungsstörung vor, die unter anderem die Kontrolle der Blasenfunktion verzögert.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse gehen davon aus, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Bettnässen und ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung) gibt. Leidet ein Kind an ADHS, so hat es Schwierigkeiten, bestimmte Reize, wie eben auch den Blasenreiz, im Gehirn richtig zu verarbeiten.

Beim nächtlichen Einnässen handelt es sich häufig um eine genetisch bedingte Reifungsstörung des zentralen Nervensystems. Meist ist dann die hormonelle Regulation des antidiuretischen Hormons (ADH = Vasopressin) gestört, welche den Wasserhaushalt im Körper steuert. Diese Störung hat in der Regel zur Folge, dass das Zusammenspiel zwischen Blasenkontrolle und der Schlaftiefe unterentwickelt ist.

Eine wichtige Ursache für eine „primäre Enuresis“ ist demzufolge ein Mangel an ADH, dem antidiuretischen Hormon, welches auch Antiwasserlasshormon genannt wird. Normalerweise schüttet der Körper nachts verstärkt ADH aus, dies wiederum sorgt dafür, dass der Körper weniger Urin produziert. Bei vielen Kindern, welche davon betroffen sind, nachts ins Bett zu nässen, ist die ADH-Produktion gestört. Oftmals schlafen diese Kinder besonders tief und sind nur schwer zu wecken.

Einige Ratschläge

  • Strafen oder Drohungen, dem Kind gut zureden, Flüssigkeitseinschränkung am Abend, das Kind in der Nacht wecken und auf die Toilette setzen sollten unterlassen werden
  • Gehen Sie vor dem Zubettgehen mit Ihrem Kind auf die Toilette
  • Frühstück mit ausreichend Flüssigkeit, Besprechung der abendlichen Gewohnheiten des Kindes
  • Empfehlung einen „Belohnungs-Kalender“ zu führen, bei dem z.B. die trockenen Nächte mit einem Stern oder einem Smiley markiert werden. Fortschritte können darin gut erkannt und mit Lob verstärkt werden
  • Wasserdichte Unterlage, Ersatz-Bettdecke, Ersatz-Laken, Ersatz-Nachtgewand
  • Wanne für nasse Wäsche parat halten
  • Lassen Sie sich von Ihrem Kind helfen. Es ist wichtig, dass das Kind mitbekommt, welch ein Aufwand es ist, das Bett frisch zu beziehen und die Wäsche zu waschen
  • Licht im WC und auf dem Weg dorthin, damit Ihr Kind leicht seinen Weg findet
  • Ihr Kind sollte sich über einen regelmäßigen Zeitraum von ca. 2 – 3 Wochen die Audio-CD „Gute Nacht Geschichten für kleine Bettnässer“ anhören

Wie Hypnose ihrem Kind zu einem trockenen Bett verhelfen kann

Was können Eltern tun, wenn sie alles ausprobiert haben und nichts geholfen hat? Hier kann Hypnose helfen! Mit Hilfe von Hypnose können Kinder lernen, dass sie die Kontrolle über ihre Blase üben und rechtzeitig wach werden können, um nachts (und ggf. auch tagsüber) in die Toilette zu urinieren.

Die Hypnosetherapie beinhaltet ein Arbeiten mit Bildern: ihr Kind wird gebeten, sich einen Lieblingsort vorzustellen, an welchem es sich sicher und geborgen fühlt, um von dort aus der Blase Anweisungen zu geben. Es könnte beispielsweise zu seiner Blase sagen: „Diese Nacht werde ich tief und fest schlafen. Wenn ich „Pipi machen muss“, dann wird mich mein „innerer Wecker“ rechtzeitig aufwecken, damit ich dann auf die Toilette gehen kann.“ Ihr Kind soll sich nun vorstellen wie es nachts aufwacht, aus einem trockenen Bett steigt, die Toilette benutzt, zurück in das trockene Bett geht und dann sofort wieder einschläft. Ihr Kind soll spüren, wie sehr es sich über den Erfolg am nächsten Morgen freuen kann, wenn es in einem trockenen Bett aufgewacht ist!

Gleichzeitig kann man Ihrem Kind Hoffnung geben und damit das Selbstwertgefühl wieder aufbauen und stärken.

Grundvoraussetzung für die Therapie ist die Mitarbeit der Eltern und die Ihres Kindes, die Transparenz und das Verständnis der Methode und Rückmeldungen über den Therapieverlauf.

Mag. Marzella Arlt, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Hypnose

www.ihrepsyche.de

Köln-Krebstherapie

Die Diagnose und auch die jeweiligen Behandlungen von Krebserkrankungen bringen eine Menge an Verzweiflung, Unsicherheit und psychosozialen Belastungen mit sich, sowohl für die Betroffenen als auch für deren Angehörige.

Im Laufe einer Erkrankung entwickeln viele Betroffene Symptome, welche behandlungsbedürftig sind, wie „z.B. Depressionen“ mit körperlichen Begleitsymptomen (Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Schmerzen) bzw. die psychischen Probleme verstärken die behandlungsbedingten körperlichen Beschwerden.

Die Köln-Krebstherapie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Betroffenen ein ganzheitliches Konzept als begleitende Therapieform anzubieten. Diese ganzheitliche Begleittherapie unterstützt auf natürliche Art und Weise den Körper und die Psyche im Umgang mit der Erkrankung.

Wir stützen uns bei unserer ganzheitlichen Therapieform auf 3. Säulen:

  • ganzheitliches ernährungstherapeutisches Ziel
  • psychotherapeutisches Ziel
  • Bewegung und Motivation

Wir wissen heute, dass es nicht nur auf die subjektiv wahrgenommenen Belastungen ankommt, sondern vor allem darauf, welche Ressourcen für die Bewältigung der Situation zur Verfügung stehen. Eine professionelle Ernährungstherapie, Psychotherapie sowie Bewegung und Motivation können Menschen in dieser schwierigen Situation unterstützten und helfen, einen Weg aus der Krise zu finden.

Das Hauptziel unserer ganzheitlichen Behandlung besteht darin, die Betroffenen bei der Bewältigung der bereits bestehenden, zu erwartenden oder befürchteten Belastungen zu unterstützen und mit Ihnen gemeinsam neue Perspektiven für die Zukunft zu erarbeiten.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.koeln-krebstherapie.de

Spieltherapie nach Virginia M. Axline

„Die Spieltherapie geht davon aus, dass das Spiel ein natürliches Mittel zur Selbstdarstellung der Kinder ist.“

(Virginia Mae Axline, Begründerin der non-direktiven Spieltherapie, 1947)

Eine Methode zur Selbsthilfe

Diese Therapie kann helfen, wenn Kinder im Sozialverhalten und im emotionalen Erleben Auffälligkeiten zeigen. Durch ihre Hilflosigkeit und Überforderung reagieren Kinder oft mit Aggressivität gegenüber ihrer Umwelt oder ziehen sich in sich zurück. Auch Geschwisterrivalitäten, Trennungsängste und psychische Auffälligkeiten sind ein Zeichen, dass Kinder mit ihrer derzeitigen Situation nicht klar kommen. Kindern können oftmals ihre Sorgen und Nöte nicht richtig in Worte fassen. Vieles, was sie beschäftigt, lässt sich in der Sprache der Erwachsenen kaum beschreiben. Das Spiel bietet für Kinder die Möglichkeit, Situationen zu inszenieren, die in der Realität bedrohlich, bedrückend oder unerreichbar scheinen. Im Spiel kann das Kind das Ereignis steuern und verändern. Es kann sich mit Phantasiefiguren identifizieren und Geschichten inszenieren, die zwar einen Bezug zur Realität haben können, diese aber nicht genau abbilden müssen. Der Unterschied zur Realität bietet einen Spielraum, in welchem sich neue Erfahrungen sammeln lassen.

Ziele der Spieltherapie

Im Laufe der Therapie sollen den Kindern neue Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden. Auch Verhaltensweisen, die angemessen sind, lassen sich aneignen. So können sich Ängste und Verdrängungen auflösen und die Frustrationstoleranz wird erhöht. Nach und nach baut das Kind seine Verhaltensstörungen ab und kann Geschehnisse im Spiel mit entstehenden Gefühlen darstellen und mit Hilfe des Therapeuten verarbeiten. Das Kind lernt seine Ansprüche und Triebe wahrzunehmen und zu steuern, was nicht nur seine Persönlichkeit stärkt, sondern allgemein zu dessen Förderung beiträgt. Zusammen mit den Eltern können auch familiäre Probleme benannt werden, worauf sich das Verhältnis klärt und bessert.

Ablauf der Therapie

Die Therapie wird auf dem Stand begonnen, auf dem das Kind zu dem Zeitpunkt steht und entwickelt sich im Laufe der Zeit je nach dem Verhalten des Kindes, welches sich verändert. Im gemeinsamen Spiel als Umgangs-und Fördermöglichkeit in der Spieltherapie, gelingt es unterbewusste Konflikte des Kindes aufzudecken, zu benennen und Lösungsstrategien zu erarbeiten und auszuprobieren. Der Therapeut kann in dieses Spiel integriert werden, beeinflusst jedoch nicht durch Wertungen oder Handlungen. Eine Spieltherapie wird über mehrere Sitzungen hinweg geführt.

Das nicht – direktive Verfahren erlaubt dem Mensch, er selbst zu sein. Er wird angenommen ohne jegliche Wertung und ohne Druck auszuüben. Die Therapie soll dem Gegenüber sein Verhalten nur spiegeln und ihn dadurch sich selbst kennen lernen lassen.

In der Spieltherapie wird das Spiel als ein natürliches Medium zur Selbstdarstellung verstanden. Dem Kind wird die Möglichkeit geboten, angesammelte Gefühle von Spannungen, Frustrationen, Unsicherheit, Angst, Aggression und Verwirrung „auszuspielen“.

 

Hypnose bei Kindern und Jugendlichen

  Die Hypnose kann bei Kindern viel bewirken!

Übertriebene Leistungsansprüche, schulischer Erfolg, aber auch der Konkurrenzdruck untereinander,  nehmen einen wichtigen Stellenwert im Leben von Kindern ein und führen oftmals zu diffusen Symptomen, wie:

Bauchschmerzen, Magenschmerzen, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Nägel beißen, Bettnässen, Konzentrationsschwierigkeiten, Lernschwierigkeiten, und Angstzustände.

Diese Symptome wirken sich belastend auf den Alltag der Kinder aus und können dazu führen, dass diese sich immer mehr in sich zurückziehen, gereizt, aggressiv oder ängstlich reagieren.

Der Rückhalt und das Verständnis innerhalb der Familie ist eine der wichtigen Stützen für Kinder.  Die Zusammenarbeit und Unterstützung der Eltern bildet eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.

Die HYPNOSE ist eine geeignete Methode, um Kindern zu helfen, den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen!

Selbstbewusstsein, Mut, Gelassenheit, Zuversicht, Vertrauen können mit der Hypnose gestärkt werden und im Zuge dessen lösen sich die Symptome auf.

 

Kinderhypnose – eintauchen in eine Fantasiewelt

Spielerisch verbunden mit ihrem Alltag geben Kinder ihren inneren Bildern und Gefühlen viel mehr Aufmerksamkeit als Erwachsene.

Kinder neigen noch häufig zu Tagträumen und oftmals ist solch ein Tagtraum eine wichtige Pause im anstrengenden Alltag und fördert die körperliche und auch psychische Integration und Gesundheit. Mittels der Hypnose gelingt es, durch das Eintauchen in eine Fantasiewelt solche Zustände gezielt herbeizuführen.

Kinder verfügen über eine kreative Vorstellungskraft und erlernen mit Hilfe der Hypnose, ihre Probleme in einer von ihnen kreierten Fantasiewelt zu lösen. Dort haben sie die Möglichkeit, sich mit ihren inneren Helfern zu verbünden, Zauberkräfte anzuwenden oder unbesiegbar zu sein, um sich so den einzelnen Symptomen zu stellen. Veränderungen in der Fantasiewelt führen nach und nach zu Veränderungen im realen Leben dieses Kindes!

Möglichkeiten…

In Hypnose ist der kleine Max ein Indianer, der böse Monster besiegt, die ihn nachts immer Angst machen. Max ist sieben Jahre alt und litt unter Alpträumen, die er erfolgreich mit Hypnose beseitigt hat!

Martina hat in der Hypnose gelernt, ihre furchteinflößenden Monster in kleine Frösche zu verwandeln, die quakend in den nächsten Teich hüpfen und dort ein Konzert veranstalten. So hat Martina ihre Angst vor diesen Monstern verloren.  

Manche Kinder machen nachts ins Bett und die Vorstellung einer inneren Uhr, welche sie weckt, bevor sich die Blase entleert, führt dazu, dass sie rechtzeitig auf die Toilette gehen. Auch die Vorstellung, dass sie vor dem Schlafengehen ein Ventil zumachen, führt dazu, dass die Blase nachts verschlossen ist.

Noch gut zu wissen…

Kinder lernen in der Hypnose auch selbsthypnotische Techniken, die sie immer dann anwenden können, wenn eine Situation belastend für sie ist!

Dank ihrer noch ausgeprägten Phantasie erreichen Kinder den Trancezustand schnell und ohne Probleme. Auch Kinder, welche unter Konzentrationsstörungen leiden, können in diesen Zustand der Trance versetzt werden! Bedeutend ist, dass Kinder aktiv am Therapieprozess mitarbeiten, denn ohne die Einwilligung des Kindes kann kein optimaler Therapieausgang erwartet werden. Besonders das Erlernen der Selbsthypnose setzt Eigeninitiative voraus, da gewisse „Hausaufgaben“, wie Entspannungsübungen im häuslichen Umfeld praktiziert werden sollten.

Online-Therapie

  In Deutschland wartet ein Patient im Durchschnitt 3 Monate und länger auf einen ersten Termin mit dem Psychotherapeuten. Das lange Warten auf Terminplätze beim Psychotherapeuten entwickelt sich oftmals zu einer harten Geduldsprobe. Kein Termin in Sicht und alleine gelassen mit seinen Sorgen und Problemen sucht der Klient nach einer geeigneten Alternative – der Online-Therapie!

Eine Online-Therapie kann bei einer Krise, einem Konflikt, bei psychischen Problemen oder bei anstehenden Entscheidungen beruflicher wie privater Natur helfen, die passende Lösung zu finden.

Bequem von zu Hause aus, oder wo auch immer sich der Klient aufhält, kann per Email / Skype der Kontakt mit dem Therapeuten aufgenommen werden, um sich die nötige Hilfe direkt zu holen.

Diese virtuelle Behandlung ist in Ländern wie Großbritannien, Schweden und den Niederlanden normaler Bestandteil des Gesundheitssystems und ermöglicht dem Klienten, sofort Hilfe zu bekommen.

 

Wie gut ist die Online-Therapie wirklich?

An der Universität Zürich haben Forscher im „Journal of Affective Disorders“ nun eine Studie veröffentlicht, welche aufweist, dass bei mittelschweren Depressionen die Online-Psychotherapie genauso gut wirkt, wie eine Therapie in der Praxis vor Ort. Auch Klienten, die unter  sozialen Angststörungen leiden, profitieren von dieser Therapieform, da sie ansonsten vielleicht keinen Therapeuten aufgesucht hätten.

Online-Therapien können aber nicht alles: Kriseninterventionen sind nicht möglich. Menschen mit schweren Depressionen, Psychosen oder akuten Suizidgedanken sind nach wie vor auf ambulante Hilfe oder Kliniken angewiesen und sollten diese auch in Anspruch nehmen.

Die Online-Therapie als ein zusätzliches Instrument, Menschen zu helfen, Probleme zu bewältigen hilft sogar mittelfristig, Rückfälle zu vermeiden. Durch die schnelle Erreichbarkeit und adäquate Betreuung kann die Rückfallquote gesenkt, und dem Klienten unmittelbar geholfen  werden.

Dabei ersetzt die Online-Therapie weder die konventionelle, sogenannte Face-to-face-Therapien, noch machen sie niedergelassenen Ärzten und Psychologen Konkurrenz, sondern sie bieten eine aussichtsreiche Ergänzung des Psychotherapieangebots.

Entspannung

Endlich einmal richtig entspannen und zur Ruhe kommen…Hypnose hilft Ihnen dabei!

Hypnose und Klangtherapie zum Entspannen

Eine Entspannungshypnose legt ihren Fokus auf die geistige und körperliche Entspannung. Sie werden durch die Hypnose in einen leichten Trance-Zustand geführt und können so zur Ruhe kommen und einmal richtig entspannen! Meine Entspannungshypnose wird begleitet von der Klangtherapie unter Einbeziehung von Musik (unterlegt mit binauralen Frequenzen) und Schwingungsmusik. Dies führt zu einem absoluten Entspannungszustand, fördert den Stressabbau und unterstützt den Heilungsprozess von psychosomatischen Erkrankungen. Durch die Hypnose werden die Selbstheilungskräfte aktiviert und durch die gezielte Tiefenentspannung wird die Regenerierung des Körpers gefördert. Bei der Hypnose zur Entspannung verlangsamen sich der Puls und Blutdruck, die Atmung wird ruhiger und langsamer und die Gehirnaktivität verändert sich. Somit kann beispielsweise ein gestresster Geist zur Ruhe gebracht werden.

Eine Phantasiereise kann Ihnen dabei helfen, Körper und Geist zu entspannen und zu beruhigen. Wer entspannt nicht beim Spaziergang im Wald oder am Meer, mit dem typischen Anblick, den spezifischen Geräuschen und Gerüchen? Wenn Sie das Gleiche in der Hypnose angeboten bekommen und sich die Landschaft im Zustand fokussierter Aufmerksamkeit mit allen Sinnen vorstellen und innerlich erleben, so stellt sich ein ähnlich entspannender Effekt ein. Dank der Suggestionen und der erhöhten inneren Wahrnehmung können Sie sich ganz auf diese Phantasiereise einlassen und die imaginären Bilder an sich vorbei ziehen lassen.

Entspannung

Wenn man einfach dasitzt und die Gedanken ziehen lässt, ein bisschen ins Leere schaut, vielleicht aus dem Fenster, vielleicht aber auch nur auf irgendeinen unbedeutenden Punkt im Raum – mit der Zeit entsteht ein Gefühl der inneren Ruhe, der „Gedankenlosigkeit“ obwohl man noch wach ist. Dieses Gefühl in Verbindung mit einem tiefen körperlichen Loslassen, wie man es erlebt, wenn man sich einmal richtig schön auf dem Sofa entspannt, kommt der hypnotischen Entspannungstrance schon recht nah.

Der Unterschied zwischen solchen alltäglichen trancenahen Entspannungssituationen und der Hypnose liegt vor allem darin, dass die Hypnose noch weiter geht, dieses Gefühl, dieses innere Loslassen noch intensiver verstärkt. Das Bewusstsein ist bei der Entspannungstrance in der Regel nicht ausgeschaltet. Es „driftet“ zum Teil etwas ab, wird unscharf und sorgt für kleine Wahrnehmungsunterbrechungen, bei manchen Menschen blendet es sich auch komplett aus, aber die Abwesenheit des Bewusstseins ist keine Voraussetzung für eine erfolgreiche Hypnose-Anwendung.

Die Entspannungshypnose ist sehr gut geeignet, um auf körperlicher Ebene zu regenerieren. Sie hat einen großen Einfluss auf die Psyche und den mentalen Zustand eines Menschen und bietet somit eine erfolgreiche Methode, um Stress abzubauen und sein inneres Gleichgewicht zu finden.

Trennung – Verlust – Trauer

  Der Verlust eines geliebten Menschen reißt eine große Lücke ins Herz, es fällt ein Schatten auf die Seele.

Ich möchte Ihnen helfen mit Hilfe der Hypnose den Weg für ein neues Leben zu erreichen, in Einklang mit dem Verlust.

 

Wie Hypnose hilft

Hypnose ist im besonderen Maße in der Lage, Ihnen zu helfen, Verluste zu verarbeiten und mit ihrer Trauer richtig umzugehen.

Die Hypnose bietet Ihnen die Möglichkeit,  in einer ruhigen, geborgenen und stressfreien Situation, Abschied zu nehmen, vielleicht einen Abschluss zu finden, ganz persönliche und nur für Sie selbst bestimmte Gedanken zu fassen. All das, was Sie betrübt, was Sie traurig und mutlos werden lässt, alles das, was Sie bisher nicht abschließen konnten, können Sie mit Hilfe der Hypnose aufarbeiten

Die Hypnose ist hier in vielem hilfreich, weil sie entlastend wirken kann, Perspektiven aufzeigt und dem Gefühl der Ausweglosigkeit konkrete und gangbare Alternativen und Wahlmöglichkeiten gegenüberstellt. Die Hypnose hilft auf sanfte Weise wieder Zugang zu seinen Gefühlen zu finden, diese zu verarbeiten, um somit den Heilungsprozess in Gang zu setzen.

 

Trauer – Verlust – Trennung

Die Trauer um den Verlust eines Menschen ist in Prozess, welcher sich über einen längeren Zeitraum mit Phasen in unterschiedlicher Intensität hinzieht. Dabei ist wichtig zu verstehen, dass jeder individuell seine Zeit für die Verarbeitung eines Verlustes benötigt.

Verlust, Schmerz, Trauer, die Trennung von diesem Menschen, Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit lassen keinen Bereich des Lebens unberührt und geben den Betroffenen das Gefühl, dass ihnen nichts mehr geblieben ist, an dem sie Orientierung und Halt finden können. Oftmals bedeuten Trennung oder Tod auch eine ganz reale Umgestaltung der Lebenssituation, angefangen von der Neuorganisation des Alltags bis hin zu Veränderungen der vertrauten Lebensverhältnisse, die zusätzlich belasten können.

Ein wichtiger Bestandteil des Heilungsprozesses bildet das emotionale Trauern, das auseinandersetzen mit den Gefühlen, das Wahrhaben der Geschehnisse, der Realisierung des Verlustes.

Es braucht Zeit und die Bereitschaft, den Verlust anzunehmen, um wieder in das seelische und körperliche Gleichgewicht zu kommen. Dies sind die Voraussetzungen, um eine neue Lebensperspektive zu finden.

 

Nägelkauen

Nägelkauen, abgerissene Nägel, blutige Nagelbetten, brüchige Nägel und ungepflegte Hände…sollten Sie dieses Leid nur zu gut kennen, so lassen Sie sich helfen!

HYPNOSE hilft!

Hypnose und Nägelkauen

Eines der erfolgreichsten Therapiemöglichkeiten beim Nägelkauen ist die Hypnosetherapie. Bestimmte Handlungsabläufe die immer wieder ausgeführt werden, wie das Fingernägelkauen, werden vom Unterbewusstsein als eine Art Programmierung aufgefasst die dann später bei bestimmten Auslösern automatisch abläuft.

Bei Erfolgreicher Programmierung spricht man von einer Konditionierung. Mit Hypnose kann man eine solche Konditionierung auflösen. Meist ist der Auslöser für Fingernägelkauen ein negatives Gefühl wie Stress oder Überforderung. Mittels Hypnose kann die Ursache des Nägelkauens ausfindig gemacht und im Unterbewusstsein mittels Suggestionen korrigiert werden. Sie werden keinen Drang mehr haben, Ihre Finger in den Mund zu stecken und sich selbst zu verstümmeln; viele Klienten fragen sich hinterher sogar, wie sie so etwas überhaupt je tun konnten.

Freuen sie sich auf schöne, gepflegte Hände und Fingernägel. Hypnose kann dieses Problem lösen!

Nägelkauen

Vom Fingernägelkauen sind rund 30 Prozent der Jugendlichen und Kinder betroffen, und ganze 10 Prozent der Erwachsenen. Damit handelt es sich beim dem Nagelkauen nicht um eine seltenes Phänomen. Psychologen sagen, dass es sich bei dem Nägelkauen um eine Art Leerlaufhandlung handelt, eine Gewohnheit die bei verschiedensten Anlässen auftreten kann. Diese Handlung bringt für die betroffenen eine gewisse Entlastung mit sich. Das Nägelkauen ist im Prinzip nur ein Symptom.

Meist ist es eine Reaktion auf Stress und Druck. Trotzdem darf man nicht immer eine seelische Störung vermuten. Jeder Mensch kaut zu bestimmten Zeiten unbewusst an seinen Fingernägeln. Im Moment des Nägelkauens sind die Betroffenen meist in einem fokussierten Zustand ähnlich dem einer Trance, der die Betroffenen die Außenwelt für eine kurze Zeit vergessen machen kann.

Die Ursache

Das Nägelkauen wird meist unbewusst durchgeführt, wenn Kinder oder Jugendliche, aber auch Erwachsene sich in einer stressigen oder unangenehmen Situation befinden, sich unter Druck gesetzt fühlen oder schlicht und einfach überfordert sind.

Bei den meisten Betroffenen tritt das Nägelkauen erstmals zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahr auf. In der Pubertät ist das Nägelkauen am schlimmsten und ebbt dann wieder ab. Manche Kinder fangen mit dem Nägelkauen an, wenn ein Geschwisterchen kommt und sie sich vernachlässigt fühlen. Andere Kinder haben mit der Trennung der Eltern Probleme oder, dass Schwierigkeiten in der Schule. In solchen Situationen beruhigt das Nägelkauen erst einmal, unabhängig davon, dass man sich Verletzungen zuziehen kann!

Die Ursache dieses Problems ist im Unterbewusstsein zu suchen. Genau aus diesem Grund haben die bitteren Lösungen zum Bestreichen der Nägel selten Erfolg: die Ursache des Problems wird bei dieser Art der Behandlung nicht aufgelöst, da es sich nur um eine Symptombekämpfung handelt!

Erröten – Erythrophobie

Aufsteigende Gesichtswärme, Errötung, zunehmende Nervosität, Schwitzen, Herzrasen, Unwohlsein und Angst vor Bloßstellung sind nur einige Symptome der Errötungsangst. Nicht selten weitet sie sich zu einem Teufelskreis aus.

HYPNOSE kann Ihnen helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen!

 

Am Anfang stehen meist unangenehme Erlebnisse: Man wird rot, schämt sich und würde am liebsten im Erdboden versinken. Gefährlich wird es, wenn man beginnt, vergleichbare Situationen zu meiden und in einen Kreislauf der Angst gerät.

Die Angst zu Erröten (Erythrophobie) tritt bei den meisten erstmalig während der Schulzeit auf, wobei mehr männliche Jugendliche betroffen sind. Häufig kann genau mitgeteilt werden, wann diese Problematik begann und was das sogenannte Schlüsselerlebnis war, wo alles anfing … und wo bereits der Gedanke an das Rotwerden zum Horror wurde.

Die Erythrophobie kann das gesamte Leben beeinträchtigen. Schon der Gedanke an ein Referat, ein Meeting, eine Präsentation vor anderen sowie bestimmte Gruppenaktivitäten können eine Errötung (Erythrophobie) auslösen.

Beim Erröten (Erythrophobie) wird der Körper in Alarmbereitschaft versetzt und erhitzt sich. Um abzukühlen, dehnen sich die Blutgefäße aus. Schweißausbrüche sollen die Abkühlung unterstützen. Das Problem bei Katastrophengedanken während des Errötens: Der Alarm für den Körper hört nicht auf, er wird weiter erhitzt und versucht, sich durch immer mehr Erröten abzukühlen.

 

Hypnose

Ziel der Behandlung ist es wieder Kontrolle im Leben zu gewinnen und wieder mit sich in Kontakt zu kommen. Die Medizinische Hypnosebehandlung kann ein Weg sein, um aus der Angstspirale der Erythrophobie herauszukommen. Dabei ist es von großer Bedeutung, die Ursachen und Hintergründe der Errötungsangst zu verstehen. In der Ärztlichen Hypnosebehandlung kann diese entscheidende Situation durch die Aktivität Ihres Unbewussten aufgesucht werden, was von Betroffenen als sehr hilfreich und erleichternd empfunden wird. Das Unbewusste mit seinem „stillen Wissen“ kann in der Ärztlichen Hypnosebehandlung diese belastenden Geschehnisse entzerren und „richtig einordnen“.

Wenn die zwanghaften Ohnmachtsgedanken der Erythrophobie „entmachtet“ werden, kann das Ich gestärkt werden und die Selbstsicherheit in sozialen Situationen wachsen. Die alten Angstmuster der Erythrophobie beginnen sich somit zu lösen!

Nervöse Ticks

Ständiges Kratzen der Kopfhaut,  Naserümpfen, nervöses Zucken, Augenkneifen, Kopf nach hinten werfen, Räuspern, Hüsteln, Zupfen an den Lippen….kommt Ihnen das bekannt vor? Suchen Sie Hilfe!

HPYNOSE kann helfen!

 

Hypnose hilft bei nervösen Ticks!

Bei Kindern funktioniert die Hypnose deshalb so erfolgreich, weil sie ein natürliches Verlangen nach neuen Erfahrungen und Ideen haben. Sie lieben es, Sachen zu entdecken, sind offen für Neues und haben weit weniger Einprägungen, Eindrücke und Lebenserfahrung als Erwachsene. Ihre Persönlichkeit ist mitten in der Entwicklung.

Die meisten nervösen Ticks sind lediglich Symptome von Unsicherheit, innerlicher Unruhe oder prägenden Ereignissen. Die Entspannungshypnose, aber auch Phantasiereisen verhelfen Kindern dazu, sich völlig fallen zu lassen, loszulassen und sämtliche Belastung abzustreifen. Während der Hypnosesitzung wird gezielt das Selbstvertrauen aufgebaut und gestärkt. Belastende Ereignisse und Emotionen können vom Kind unter sanfter Anweisung verarbeitet werden.

Ticks, was ist das?

Fast jeder Mensch hat eine komische Angewohnheit, die er nicht mehr loswird. Die einen kratzen sich ständig am Kopf, die anderen kurbeln ihre Haar zu wilden Knoten zusammen, der nächste kaut Fingernägel und manch einer kaut sich ständig auf der Lippe herum. Als Ticks bezeichnet man sonderbare unwillkürliche Bewegungen oder automatisch wiederholte Verhaltensmuster. Nervöse Ticks können in jedem Lebensalter vorkommen.

Ticks bei Kindern sind nicht ungewöhnlich, manche Kinder kauen auf ihrem Pullover herum, wenn Sie aufgeregt sind, andere haben ihre Zunge ständig in ihrem Mundwinkel, wenn sie sich konzentrieren. Von Kindern werden sie häufig gar nicht als auffällig wahrgenommen. Im Gegensatz zu Erwachsenen neigen Kinder daher auch weniger dazu, Tics zu verbergen.

In bestimmten Situationen, zum Beispiel, wenn man Klassenarbeiten schreiben oder vor der Klasse etwas vortragen muss, fühlt so manches Kind sich nicht wohl. Doch nicht immer kann man vor bestimmten Situationen davonlaufen und deswegen äußert sich diese Aufregung als ein Tick.  Ständiges Rubbeln der Nase oder herumkauen auf dem Stift, all das läuft meist unbewusst ab.